Dr. med. Hubert Frick
Bachstraße 55 • 88214 Ravensburg
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Telefax 07 51 – 3525881
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Praxis Dr. med. Hubert Frick

Leistungsspektrum

Minimalinvasive Schulterchirurgie • Endoprothetik (Schulter, Knie, Hüfte) • Fußchirurgie

 

 

Moderne Schulterchirurgie

Die Schulterpraxis von Herrn Dr. Frick ist auf die moderne, minimalinvasive und offene Schulterchirurgie bis hin zum künstlichen Gelenkersatz spezialisiert.

Die standardisierte Diagnostik und Behandlung von Schulterbeschwerden hat in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte gemacht. Vordergründig gleichartige Beschwerden können in Wirklichkeit sehr unterschiedliche Ursachen haben. Aufgrund der anspruchsvoller gewordenen sportlichen Tätigkeit vieler Patienten sowie ihrer gesteigerten Aktivität im Alter müssen Ursachen und Auslöser erkannt und entsprechend behandelt werden. Behandlungsziel ist nicht nur die schmerzfreie, sondern auch die funktionierende Schulter.

Das aus mehreren Einzelgelenken und Gleitschichten aufgebaute Schultergelenk verbindet den Arm mit dem Rumpf. Weil es durch lockere Bänder und einem kräftigen Muskelmantel geführt wird, ist es sehr beweglich, aber wesentlich instabiler als das Hüft- oder Kniegelenk. Es verwundert daher nicht, dass viele Erkrankungen der Schulter die Weichteile betreffen. Beschwerden gehen meist von der sog. Rotatorenmanschette aus, einer Muskelgruppe, die den Schulterkopf führt und von drei Seiten umhüllt. An dieser Sehnenhaube oder dem darüber liegenden Schleimbeutel kann es zu einer Reizung, Entzündung oder häufig schmerzhaften Kalkeinlagerungen kommen; selbst Teileinrisse bis zu Defektbildungen sind möglich. Nicht selten kann eine Schulter nach einer Bagatellverletzung oder sogar ohne äußere Ursachen schmerzhaft einsteifen. Die lästigen, den Schlaf raubenden Nachtschmerzen sind für die Erkrankungen der Schulterweichteile typisch. Auch Verletzungen nach Arbeits- oder Freizeitunfällen können häufig zu Schulterbeschwerden führen.

Viele dieser Beschwerden werden nach exakter Einordnung ihrer Ursache immer noch konservativ, also ohne Operation, behandelt. Bei den operativen Verfahren ist ein steter Wandel von offenen Operationen hin zu minimalinvasiven Techniken eingetreten, die mit Hilfe einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) erfolgen. Dies hat viele Vorteile: Neben der sehr differenzierten Diagnosestellung und exakt darauf abgestimmter Therapie ist der Eingriff weniger belastend für den Patienten und ermöglicht oft eine schnellere Rehabilitation.

Oft ist eine Operation nur dann nötig, wenn konservative Verfahren nicht helfen. Nur sehr selten muss ein künstliches Schultergelenk implantiert werden. Die Wahl einer Schultertotalendoprothese (Kopf- und Pfannenersatz) oder einer Teilendoprothese (nur Kopfersatz) ist in hohem Maße vom Ausgangsbefund des erkrankten Schultergelenkes abhängig. Mit der Implantation einer Schultergelenksprothese kann der Schmerz mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% gebessert und eine Zunahme der Beweglichkeit erzielt werden. Relativ neu ist die in wachsender Zahl eingebaute umgekehrte Schulterendoprothese, die selbst noch bei vollständig zerstörtem Schultergelenk ein weitgehend wieder gebrauchsfähiges Schultergelenk ermöglicht. Für den Erfolg einer Operation bedarf es einer frühfunktionellen, intensiven Krankengymnastik als Nachbehandlung, zu der auch Übungsprogramme für zu Hause gehören.

Leistungsspektrum Schulter

Arthroskopische Operationen:

  • Naht der Sehnenhaube (Rotatorenmanschette)
  • Erkrankungen und Verletzungen der langen Bizepssehne
  • Beseitigung eines Engaß-Syndroms
  • „navigierte„ Kalkausräumung
  • Stabilisierung bei Schulterinstabilität
  • Laser-analoge elektrothermische Kapselraffung
  • Frühbehandlung von Knorpelschäden (Arthrose)
  • Gelenkmobilisation bei Schultersteife

Offene bzw. minimalinvasive Operationen am Schultergelenk:

  • Künstlicher Gelenkersatz der Schulter
  • Wechseloperationen nach Gelenkersatz
  • Frakturversorgung des Schultergürtels (z.T. arthroskopisch assistiert)
  • Minimalinvasive Stabilisierung bei Schultereckgelenkssprengung
  • Rekonstruktion bei Stenoklavikulargelenksluxation
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Endoprothetik

Der Ersatz von beschädigten Hüft-, Knie- und Schultergelenken und zunehmend auch Ellenbogen- und Sprunggelenken durch künstliche Gelenke (Endoprothesen) gilt zu Recht als einer der bedeutendsten medizinischen Fortschritte des 20. Jahrhunderts. Der Verschleiß der großen Gelenke durch Arthrose im Alter, bei rheumabedingter Arthritis sowie nach Unfällen hat nicht nur zermürbende Dauerschmerzen zur Folge, sondern schränkt auch die Beweglichkeit und die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen stark ein.

Unser Anspruch ist eine jeweils individuell auf das Krankheitsbild und die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Versorgung mit verschiednen Kunstgelenk-Typen, modernster Technologie und Implantationstechnik – individuell und möglichst minimalinvasiv.

In unserer Praxis setzen wir modernste Implantate ein. Dabei berücksichtigen wir anatomische und physiologische Prinzipien und schaffen damit Voraussetzungen für ein bewegliches und schmerzfreies künstliches Gelenk. Neben den Fähigkeiten des Operateurs und der Wahl des richtigen Implantats spielt die Gleitpaarung des Kunstgelenkes eine entscheidende Rolle für den langfristigen Erfolg des Gelenkersatzes. Durch den Einsatz neuartiger Materialien verlängert sich die Lebensdauer der Prothesen stetig. Die Weiterentwicklung schonender und minimalinvasiver Operationstechniken verringert nicht nur die Gewebeverletzung, sondern auch den Blutverlust während und nach der Operation. Zudem kommen sämtliche modernen blutsparenden Verfahren zum Einsatz. In jedem einzelnen Fall stimmen wir das Vorgehen und die Wahl des Implantates (Teilprothese, Totalendoprothese, Oberflächenersatz etc.) individuell ab. Dies gewährleistet eine unkomplizierte und rasche Genesung und ein optimales Langzeitergebnis.

Im Bereich der Hüftendoprothetik kommen hochwertige Endoprothesen – in der Regel sogenannte Großkopfprothesen – zur Anwendung. Diese garantieren eine größere Stabilität und Bewegungsfreiheit und ermöglichen eine sicherere und raschere Rehabilitation.

Auch beim künstlichen Kniegelenkersatz gehen wir keine Kompromisse ein. Es kommen ausschließlich hochwertige anatomische modulare Knieendoprothesen nach dem »Baukastenprinzip« mit mobiler, dem menschlichen Meniskus nachempfundener Plattform zum Einsatz.

An die Endoprothetik der großen Gelenke werden hohe Erwartungen gestellt. Sie erfüllen sich in Form erheblich gesteigerter Lebensqualität und Mobilität der Patienten. Mit gewissen Einschränkungen können Menschen mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken sogar wieder Sport treiben. Die ständig weiterentwickelten modernen Prothesen an Hüfte und Knie weisen eine hohe mechanische Belastbarkeit auf und sind wenig verschleißanfällig. Damit stehen diese zuverlässigen Verfahren zunehmend auch zum Einsatz bei jüngeren, berufstätigen und sportlich aktiven Patienten zur Verfügung. Ein künstliches Gelenk kann heute über viele Jahre störungsfrei arbeiten.

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Schultergelenkendoprothese

Dr. med. Hubert Frick ist schon seit vielen Jahren unter anderem auf die moderne offene und minimalinvasive Schulterchirurgie bis hin zur Schulterendoprothetik spezialisiert.

Die Ursachen einer Zerstörung des Schultergelenkes können angeboren, stoffwechsel-, unfall-, verschleißbedingt oder entzündlich sein. Die Häufigkeit der Schultergelenksarthrose liegt in der älteren Bevölkerung bei ca. 20%. Die unterschiedlichen Veränderungen des Schultergelenkes bei den verschiedenen Grunderkrankungen können durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, Computertomographie und Kernspintomographie sehr gut voneinander unterschieden werden.

Die Wahl einer Schultertotalendoprothese (Kopf- und Pfannenersatz) oder einer Hemiprothese (alleiniger Kopfersatz) sind in hohem Maße vom Ausgangsbefund des erkrankten Schultergelenkes abhängig. Neu ist die in den letzten Jahren zunehmend eingebaute sog. inverse (»umgekehrte«) Schulterendoprothese, die selbst noch bei vollständig zerstörter Sehnenhaube eine weitgehend voll gebrauchsfähige Schulter ermöglicht. Bei dieser speziellen Schulterendoprothese wird praktisch umgekehrt die zerstörte Gelenkpfanne durch einen aufgeschraubten Kopf und der zerstörte Kopf durch ein passendes, entsprechendes Pfannenlager ersetzt.

Die konservative Therapie bei fortgeschrittenen Arthrosen des Schultergelenkes sollte nicht überstrapaziert werden, um nicht den optimalen Zeitpunkt für die Prothese zu versäumen. Hier ist ein Umdenken erforderlich, da heute moderne Endoprothesen (insbesondere Pfannenkomponenten) mit deutlich verbesserter Verankerungstechnik zur Verfügung stehen.

Die Schulterendoprothetik hat in den letzten Jahren durch bessere Operationstechniken und moderne Implantate in der Hand erfahrener Operateure dieselben guten Ergebnisse geliefert, wie sie von der Hüft- und Knieendoprothetik bekannt sind. Degenerative, entzündliche und unfallbedingte Zerstörungen des Schultergelenkes führen durch ihre Schmerzhaftigkeit und Funktionsbeeinträchtigung bei den Patienten zu schwerwiegenden Einschränkungen ihrer Lebensqualität, die zum Teil noch gravierender sind als bei Gelenkerkrankungen der unteren Extremität.
Neben einer schmerzlindernden, entzündungshemmenden, medikamentösen, konservativen Therapie, unterstützt durch Krankengymnastik und ggf. einer kurzfristigen Ruhigstellung, kommen operative Verfahren wie eine arthroskopische Gelenktoilette über sog. »Schlüssellochoperationen« in Frage. Die Wahl einer Totalendoprothese (Kopf- und Pfannenersatz) oder einer Hemiprothese (alleiniger Kopfersatz) sind in hohem Maße vom Ausgangsbefund des erkrankten Schultergelenkes abhängig. Durch die Implantation einer Schultergelenkprothese kann der Schmerz mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90% ausreichend gebessert werden. Eine Zunahme des Bewegungsausmaßes ist jedoch abhängig von den Begleiterkrankungen insbesondere einem Riss der Sehnenhaube, der sog. Rotatorenmanschette. Der erfahrene Schulterorthopäde kann heute mit dem ihm zu Verfügung stehenden Prothesenrepertoire den Patienten endoprothetisch individuell und optimal versorgen.

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Fußchirurgie

Erkrankungen an den Füssen stellen die Orthopädie seit jeher vor besondere Herausforderungen. Die Gelenkverbindungen sind zahlreich und die Anforderungen an die Funktionen sind sehr hoch. So wird häufig schon die Diagnose der Beschwerdeursache zur eigentlichen Detektivarbeit.

Grundlagen der Diagnostik sind neben der detaillierten Befragung zur Vorgeschichte spezielle Untersuchungstechniken. In Kombination mit der Erfahrung des spezialisierten Arztes reichen diese in vielen Fällen bereits für eine genaue Diagnose aus. Im Zweifelsfall sind zusätzliche Untersuchungen erforderlich, um die Beschwerden exakt zu lokalisieren. Dazu gehören Ultraschalluntersuchung, Röntgenuntersuchung, Kernspintomographie, neurographische Untersuchungen, Druckplattenmessung der Fußbelastung sowie weitere Methoden.

Der Einsatz moderner und minimalinvasiver Operationstechniken sorgen für eine schnellstmögliche Heilung. Dabei versteht sich die moderne Fußchirurgie als gelenkerhaltende Chirurgie, die die Weiterentwicklung von alten, etablierteren aber auch die Entwicklung neuer Operationsmethoden vorantreibt. Noch vor gut 5-10 Jahren kam, ungeachtet der Fußdeformität wie Hallux valgus (Ballenfuß), Hallux rigidus (steifes Großzehengrundgelenk) oder Arthrose, eine wenig differenzierte, gelenkzerstörende Operation zur Anwendung. Heutzutage können wir für jedes Fußproblem eine individuelle Lösung mit früher Vollbelastung bei möglichst erhaltenem Gelenk und guter Korrektur anbieten. Selbst eine Arthrodese (Versteifung) des Großzehengrundgelenkes bei Hallux rigidus kann unter Krafterhalt beim Abrollen ohne wesentliche Verkürzung der Großzehe durchgeführt werden. Die operative Behandlung von Hammer- und Krallenzehen hat sich ebenfalls gewandelt. Anstatt wie früher den Zeh im Mittelgelenk zu kürzen, steht uns jetzt ein Konzept zur schrittweisen Korrektur der kleinen Zehen zur Verfügung. Das Operationsergebnis wird mit einem kleinen Metallstift oder auflösbaren Bioimplantaten gesichert, die dann nach 4-6 Wochen ambulant entfernt werden.

Leistungsspektrum Fußchirurgie:

  • Ballenfuß (Hallux valgus)
  • Kleinzehdeformitäten wie Krallen- oder Hammerzehe
  • Knick-, Senk-, Spreizfußbeschwerden (Metatarsalgie)
  • Großzehenarthrose (Hallux rigidus)
  • Großzehengrundgelenksendoprothese
  • Achskorrekturen nach Weil, Akin, Chevron, Scarf und Youngswick
  • Operationen an Sehnen und Bändern
  • Metallentfernungen
  • Weichteileingriffe
  • Rückfußkorrekturen
  • Korrigierende Versteifungsoperationen
  • Arthroskopische Eingriffe am Sprunggelenk
  • Sprunggelenksendoprothesen
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